Glossar

Abonnement
Wer die Zeitung regelmäßig bestellt, ist ein Abonnent. Die meisten Leser einer regionalen Tageszeitung (Main-Post, Schweinfurter Tagblatt, Bote vom Haßgau) sind Abonnenten. Das Abonnement einer Zeitung kostet monatlich 32,60 Euro, täglich also rund 1,30 Euro. Kauft man die Zeitung täglich am Kiosk oder im Geschäft, dann kostet sie mehr, nämlich 1,50 Euro; samstags 1,70 Euro.
ADSL
Abkürzung für den englischen Ausdruck „Asymmetric Dynamic Subscriber Line“ (= asymmetrische digitale Teilnehmer-Anschlussleitung). Diese Verbindung ermöglicht Übertragungsraten im normalen Telefonnetz von derzeit bis zu 1,5 Mbit/s. In Deutschland kennt man diese Verbindungsart als T-DSL mit einer Übertragungsrate von 768 Kbit/s bis 3072 Kbit/s.
Anzeige
Ob Kleinanzeige oder ganze Seite: Eine Anzeige wird von einem Kunden bei einer Zeitung in Auftrag gegeben und bezahlt. Eine Kleinanzeige mit drei Zeilen kostet ungefähr 10 Euro, eine ganze Seite, vierfarbig gedruckt, kann bis zu 20 000 Euro kosten. Für diese Preise stehen diese Anzeigen in allen 120 000 Exemplaren der Main-Post und erreichen rund 350 000 Menschen.
Anzeigenblatt
Anzeigenblätter (Beispiel: „markt“) sind für den Leser kostenlos. Finanziert werden sie durch den Verkauf von Anzeigen. Sie enthalten wenig journalistische Anteile und dienen in erster Linie der Verbreitung von Werbung.
Archiv
Im Archiv der Zeitung werden Texte und Fotos aufgehoben. Der Großteil der Artikel und Bilder liegt heute abgespeichert im Computer. Nur ältere Fotos und Texte werden noch im Original aufgehoben.
Artikel
Die Wortbeiträge in einer Zeitung heißen Artikel.
Auflage
Die Menge der Zeitungen, die ein Zeitungsverlag herstellt und an seine Leser verkauft, nennt man Auflage. Bei regionalen Tageszeitungen, wie beispielsweise der Main-Post geht ein Großteil der Auflage an die Abonnenten. Nur ein kleiner Teil der Auflage wird am Kiosk oder in den Geschäften verkauft. So genannte Verkaufszeitungen (Beispiel: Bild) haben keine Abonnenten, die Auflage wird komplett am Kiosk und im Geschäft abgesetzt. Die Mediengruppe Main-Post hat eine Auflage von rund 120 000 Exemplaren pro Tag.
Aufmacher
Der Aufmacher ist der wichtigste Beitrag auf einer Zeitungsseite. Er „macht die Seite auf“, was bedeutet: Eine große Überschrift (Schlagzeile) eröffnet die Seite. Oft gehört auch ein großes Foto zum Aufmacher. Der Aufmacher auf der Titelseite ist das Ereignis, das nach Ansicht der Redakteure an diesem Tag die meisten Leser interessiert.
Bit
Das Bit (engl.: Kurzwort aus binary digit) ist die kleinste Speichereinheit im Computer. Es kann nur 0 oder 1 sein (daher rechnen Computer auch nach dem Binärsystem) und ist die Grundlage für alle anderen Speicherangaben.
Blog
Blog ist eine Abkürzung von Weblog (von englisch web „Netz“ und lateinisch logeum „Archiv“) und bezeichnet ein digitales Journal, das am Computer geschrieben und im Internet veröffentlicht wird. Die Software ist oft kostenlos erhältlich und auch für Laien ohne Kenntnisse in Webdesign einfach zu handhaben. In einem Blog kann der Nutzer Aspekte seines eigenen Lebens oder seine Meinung zu spezifischen Themen darstellen. Der Herausgeber eines Blogs heißt Blogger.
Boulevard-Zeitung
Diese Art von Zeitungen werden am Kiosk, in den Geschäften und auf der Straße (auf dem Boulevard) verkauft. Die Gestaltung von Boulevard-Zeitungen ist oft reißerisch und grell. Bekannte Boulevard-Zeitungen sind „Bild“ oder die „AZ“ und die „tz“ in München.
Browser
Programm (z. B. Netscape oder Internet Explorer), das den Zugriff auf die Seiten des World Wide Web ermöglicht und den User durchs Internet navigieren lässt (to browse: englisch für blättern, schmökern oder auch weiden). Mit dieser Anwendung werden Web-Seiten dargestellt und ausgedruckt.
Byte
Bezeichnung für übertragene Datenmenge Acht Bit sind ein Byte 1024 Bytes sind ein Kilobyte 1024 Kilobytes sind ein Megabyte 1024 Megabytes sind ein Gigabyte
Chefredakteur
Der Chefredakteur ist der Chef der Redakteure. Der Chefredakteur bestimmt, welche Redakteure für die Zeitung arbeiten, und er legt auch fest, in welchem Ressort die einzelnen Redakteure eingesetzt werden. Der Chefredakteur ist selbst auch Journalist und schreibt Artikel, oft Kommentare, für die Zeitung. Der Chefredakteur bestimmt jedoch nicht den Inhalt der täglichen Seiten, denn dies tun die einzelnen Redaktionen.
CMS
Mit einem CMS (Content Management System) werden beispielsweise in Zeitungsredaktionen Inhalte zur Veröffentlichung im Internet verarbeitet. Es ermöglicht mehreren Personen auch ohne Programmierkenntnisse das gleichzeitige Arbeiten an einer Webseite.
Cookies
Cookies sind kleine Textdateien, die beim Besuch bestimmter Internetseiten (z.B. mehrseitige Formulare, passwortgeschützte Bereiche) zu dessen Identifizierung auf dem Rechner gespeichert werden. Kritisch daran ist eine mögliche Verletzung der Privatsphäre: Über Cookies kann zum Beispiel ausgewertet werden, wie oft eine Seite von einem Rechner aus besucht wird.
Counter
Ein Counter (= Zähler) zählt die Anzahl der Zugriffe auf Web-Seiten.
Domain
Die meisten Internet-Adressen beginnen mit http für Hypertext Transfer Protocol, dem Doppelpunkt und den beiden Schrägstrichen: http:// Es folgen www. für World Wide Web und der Domain-Name. Bei „mainpost.de“ ist „mainpost“ der Domain-Name und „de“ die Domain. Der Domain-Name hat in der Regel einen Bezug zum Anbieter, der dahinter steht. Die Domain kann eine Ländererkennung sein, wie „de“ für Deutschland, oder sie gibt Aufschluss darüber, welchem Bereich ein amerikanischer Server angehört. „com“ steht in den USA für kommerziell, „edu“ für den Wissenschaftsbereich, „gov“ für Regierungs-stellen und „mil“ für Militäreinrichtungen.
Ente
Manchmal sitzen Redakteure falschen Meldungen auf. Merkt der Redakteur nicht, dass die Meldung erfunden ist und sie erscheint in der Zeitung, dann nennt man dies eine Ente (Zeitungsente).
Feed
Um automatisch alle neue Beiträge zu erhalten, die auf einer Webseite veröffentlicht werden, kann man ein Feed (engl. füttern) abonnieren. Dazu braucht man ein spezielles Programm (Feedreader). Feeds werden häufig von Blogs und Nachrichtenportalen angeboten.
Feuilleton
Das Feuilleton (sprich: föjetong) ist der Teil der Zei¬tung, der sich mit Kultur beschäftigt. Musik, Theater, Bücher und vieles mehr werden dort besprochen. In vielen Zeitungen, so auch in der Main-Post, heißt das Feuilleton ganz einfach Kulturteil.
Flash
Adobe Flash (früher Macromedia Flash) ist eine Software zum Programmieren von Animationen in Webseiten oder Werbebannern. Flash ist sehr vielfältig einsetzbar, ersetzt beispielsweise die heute nur noch selten verwendeten GIFs und ist auch zum Abspielen von Filmen mit Ton geeignet. Zum Betrachten wird der Flash-Player benötigt, der laut Adobe eine Verbreitung von über 97 Prozent besitzt. Kritiker weisen auf Probleme bezüglich Barrierefreiheit und Datenschutz hin.
Fotograf
Der Fotograf fotografiert Ereignisse für die Zeitung. Er findet selbst geeignete Motive oder wird von der Redaktion beauftragt, Bilder zu machen. Viele Fotos entstehen bei aktuellen Veranstaltungen in den Bereichen Sport, Musik, Stadtgeschehen, Dorfleben. Der Fotograf hält auch Katastrophen, Unfälle, Brände und andere Ereignisse im Bild fest. Der Fotograf wird auch Bildberichter, Foto-Reporter oder Bild-Reporter genannt.
Gegendarstellung
Wenn eine Nachricht in der Zeitung eine Unwahrheit verbreitet, dann können betroffene Personen verlangen, dass die Zeitung eine Gegendarstellung bringt.
GIF
GIF ist die Abkürzung für Graphic Intercharged File und wurde von CompuServe entwickelt. Es ist neben JPG das verbreitetste Bildformat im Internet und kann von jedem Browser angezeigt werden. GIFs zeichnen sich durch eine relativ geringe Datenmenge aus, enthalten aber auch nur 256 verschiedene Farben. Es gibt zwei wesentliche Unterformate: GIF 89a, das einfach nur ein Bild ist, und Animated GIF, eine Art Video, das aus mehreren nacheinander gezeigten GIFs besteht, die aber alle in einer Datei enthalten sind.
Glosse
Glossen sind Artikel, die den Leser zum Schmunzeln und zum Nachdenken bringen sollen. Achtung: Glossen sind keine Witze! Die Main-Post hat auf der Titelseite täglich eine Rubrik mit dem Namen „Unterm Strich“, in der häufig Glossen zu finden sind.
HTML
HTML ist die Abkürzung für Hypertext Markup Language. Web-Seiten werden zumeist in dieser Programmiersprache geschrieben und können mit einem Browser betrachtet werden. Die aktuelle Version ist 4.01. Als Nachfolger beginnt sich XHTML durchzusetzen, eine Kombination aus HTML und XML, hier ist die aktuellste Version 1.0.
HTTP
Abkürzung von Hypertext Transfer Protocol. Dieses Protokoll verwenden der Browser und der Web- Server, um miteinander zu kommunizieren.
Hypertext
Textformat, das es dem Besucher erlaubt, mit Hilfe von Links zu verwandten Themen zu springen.
Impressum
Im Impressum sind die Männer und Frauen genannt, die für die Zeitung verantwortlich sind. Jedes Druckerzeugnis, das in die Öffentlichkeit kommt, muss ein Impressum haben, auch eine Schülerzeitung! Das Impressum in der Main-Post findet man täglich auf Seite 2.
Interview
Wenn ein Journalist jemanden zu einem Thema befragt, nennt man das ein Interview. Nicht nur in der Zeitung sind Interviews zu finden, auch im Radio oder im Fernsehen gibt es sie häufig.
IP-Adresse
Eindeutige Zahlenkombination, die jedem Computer im Internet zugewiesen wird. Sie ist die nummerische Variante der Internet-Adresse.
ISDN
ISDN steht für Integrated Services Digital Network und ermöglicht die digitale Datenübertragung mit 64 000 Bit/s.
Java
Java ist eine C++-ähnliche Programmiersprache, die heute von allen gängigen Browsern unterstützt wird, weil sie unabhängig von Hard- und Software, also zum Beispiel sowohl auf Windows- als auch auf Apple-Rechnern, funktioniert.
Journalist
Journalist ist der Überbegriff für alle Redakteure, Reporter und Fotografen einer Zeitung. Auch wer in anderen Medien wie Fernsehen, Radio oder Internet Nachrichten oder Reportagen macht, ist ein Journalist.
Kommentar
Wenn ein Journalist seine eigene Meinung zu einem Thema schreibt, nennt man dies Kommentar. Der Kommentar darf keine Unwahrheiten enthalten. Der Name des Kommentators steht immer beim Kommentar, oft ist sogar ein Bild von ihm abgedruckt (siehe Main-Post, Seite 2). In der Main- Post gibt es täglich einen Kommentar („Leitartikel“) auf Seite 2. Die weiteren Kommentare des Tages stehen direkt neben den dazugehörigen Artikeln.
Leserbrief
Nicht nur Journalisten können in einer Zeitung ihre Meinung äußern, sondern auch Leser. Sie tun dies in Form von Leserbriefen. Leserbriefe dürfen keine Unwahrheiten enthalten, und sie dürfen auch niemanden beleidigen.
Link
Link bezeichnet eine anklickbare Stelle in einem Dokument, eine Art Querverweis. Per Mausklick wird der Link aktiviert und das Dokument geladen, auf das sich der Querverweis bezieht. Derart gestaltete Dokumente werden Hypertext genannt. Meist werden Links in einem Text unterstrichen dargestellt.
Lokalteil
Der Lokalteil der Zeitung beschäftigt sich mit der Stadt oder dem Landkreis, in dem der Leser wohnt. Zuständig für diese Seiten ist die Lokalredaktion.
Mantelteil
Der Mantelteil der Zeitung beinhaltet Themen wie Politik, Sport oder Wirtschaft. Er ist in den verschiedenen Ausgaben der Main-Post (wie Main- Post Würzburg und Main-Post Kitzingen etc.) gleich und heißt Mantel, weil er den Lokalteil ummantelt.
Meinungsfreiheit
Meinungsfreiheit bedeutet, dass jeder seine Meinung frei äußern darf. Auch in einer Zeitung, im Radio oder im Fernsehen. Die Meinungsfreiheit ist ein Grund- und Menschenrecht und im Grundgesetz der Bundesrepublik festgelegt. Sie ist die Grundlage dafür, dass es überhaupt Zeitungen gibt.
Nachricht
Nachrichten sind das Herz der Zeitung. Sie informieren den Leser über Neuigkeiten. Nachrichten gibt es in allen Bereichen der Zeitung, also in Politik, Sport, Wirtschaft, Lokalteil usw.
Online
Online heißt, mit einem anderen Rechner oder einer Datenbank verbunden zu sein.
Podcast, Podcasting
Kunstwort aus „iPod“ und „broadcasting“ (engl. senden). Ein in Episoden erscheinender Audio- oder Videobeitrag, der über ein RSS-Feeds abonniert und später über Computer oder mp3-Player abgespielt werden kann.
POP3-Account
Durch POP-Zugänge (PostOfficeProtocol) verfügt der User über einen E-Mail-Briefkasten auf dem Rechner seiner Zugangsproviders. Von dort aus kann er seine elektronische Post auf seinen heimischen Rechner herunterladen und lesen. Gegensatz: siehe Webmail
Presse
Überbegriff für Zeitungen, Zeitschriften. Das Wort stammt von der Druckerpresse, in der früher Zeitungen, Flugblätter und vieles mehr gedruckt wurden. Daher stammt auch der Ausdruck für ganz neue Zeitungen: frisch aus der Presse.
Presseagentur
Presseagenturen sammeln Nachrichten und verkaufen diese an Zeitungen. Große Agenturen wie die Deutsche Presseagentur (dpa) sammeln Nachrichten aus der ganzen Welt. Andere Agenturen haben sich auf besondere Bereiche spezialisiert, wie der Sport-Informations-Dienst (sid), der nur Sportnachrichten im Angebot hat. Auch für Fotos gibt es Agenturen.
Pressefreiheit
Die Meinungsfreiheit garantiert, dass jeder seine Meinung frei äußern darf. Pressefreiheit bedeutet, dass die Medien nicht zensiert werden dürfen. Das heißt, der Staat darf nicht vorgeben, was in der Zeitung stehen darf und was nicht. Auch die Pressefreiheit wird durch das Grundgesetz garantiert.
Pressekonferenz
Wenn jemand Journalisten über Neuigkeiten oder besondere Ereignisse informieren möchte, geschieht dies oft in Form einer Pressekonferenz. Solche Pressekonferenzen werden von Politikern, aber auch von Firmen oder von Vereinen (Fußballclubs) gegeben. Bei Pressekonferenzen können die Journalisten Fragen stellen.
Provider
Provider bedeutet übersetzt Versorger. Der Provider ist der Anbieter eines Internet-Zugangs. Bekannte Provider sind beispielsweise AOL oder T-Online. Auch Vereine, wie etwa Bürgernetzvereine, können als Provider in Erscheinung treten. Vergleiche zwischen Providern sind nicht ganz einfach, denn man muss Anschlussgebühr, Grundgebühr, Freistunden und die Telefonkosten mit ins Kalkül ziehen.
Real Audio
Ein Standard für das Abspielen von Audiodaten während der Übertragung. Das heißt, es wird nicht gewartet, bis eine ganze Datei übertragen ist, sondern es wird immer das Stück abgespielt, das gerade ankommt. Dieses Verfahren existiert auch für Videos und heißt Streaming.
Redakteur
Ein Redakteur ist ein Journalist, der in einer Redaktion arbeitet und dort für ein bestimmtes Ressort zuständig ist. Redakteure schreiben selbst Artikel und geben Artikel bei freien Journalisten in Auftrag. Sie wählen aus dem täglichen, großen Angebot an Nachrichten die Artikel aus, die sie für lesenswert halten. Sie korrigieren die ihnen vorliegenden Artikel, kürzen oder ergänzen sie: Redigieren heißt das im Zeitungsdeutsch. Redakteure bewerten das Tagesgeschehen durch die Auswahl der Nachrichten und durch die Kommentare. Sie setzen aus den ausgewählten Nachrichten und Fotos die Zeitungsseite zusammen.
Redaktion
Alle Redakteure sind organisiert in einer Redaktion. Die Redaktion einer Zeitung ist für den journalistischen Inhalt der Zeitung verantwortlich, also für das, was an Wort und Bild in der Zeitung erscheint. Nicht zuständig ist die Redaktion für den Inhalt der Anzeigen.
Reporter
Der Reporter ist ein Journalist, der sich direkt am Ort des Geschehens informiert. Ob bei Veranstaltungen, Ereignissen oder bei Pressekonferenzen: Der Reporter ist live dabei. Der Reporter schreibt seine Informationen in Form eines Artikels für die Zeitung. Solche Artikel nennt man Reportage. Auch im Radio und im Fernsehen gibt es Reporter und Reportagen.
Ressort
Einzelne Redaktionen werden im Zeitungsdeutsch auch Ressorts genannt. So nennt man beispielsweise die Politikredaktion einer Zeitung auch Politik-Ressort.
Rezension
Wenn ein Journalist seine Meinung über ein kulturelles Ereignis äußert, ist das eine Rezension. Die Rezension nennt man oft auch Kritik. Kritisiert oder gelobt werden Konzerte, Theateraufführungen, Bücher, neue CDs und vieles mehr.
Router
Der Router ist ein Vermittlungsrechner in einem Computernetzwerk. Er leitet ankommende Daten weiter zum Empfänger oder zu anderen Routern, die die Daten dann zustellen.
Schlagzeile
Eine Schlagzeile ist eine auffällige Überschrift.
Sitemap
Eine Sitemap gibt einen Überblick über den Aufbau einer Internetseite. Die dort aufgeführten Seiten können durch Links auch direkt von der Sitemap aufgerufen werden.
Spam
Spam oder auch Junk-Mail sind unerwünschte Nachrichten, die dem Empfänger in der Regel auf elektronischem Weg unverlangt zugestellt werden. Sie werden massenhaft versandt und können werbenden Inhalt enthalten.
Streaming
Streaming bezeichnet ein Verfahren, mit dem Video- und Audiodateien so aufbereitet werden, dass sie bereits während des Herunterladens aus dem Internet abgespielt werden können. Bekannte Stream-Programme sind beispielsweise RealPlayer, Windows Media Player und Quicktime.
Tag-Cloud
Von „tag“ (engl. Anhänger, Etikett) und „cloud“ (engl. Wolke). Eine Tag-Cloud stellt Begriffe grafisch als Wolke aus unterschiedlich groß geschriebenen Wörtern dar. Je größer der Begriff, desto häufiger wird die zugehörige Seite von den Nutzern aufgerufen.
Überschrift
Die Überschrift teilt dem Leser mit, um was es in dem Artikel geht. Überschriften sollen den Leser zum Lesen verführen. In Boulevardzeitungen sind diese Überschriften oft überdimensional groß.
UMTS
Ist die Abkürzung für Universal Mobile Telekommunications System. Mit UMTS ist eine deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeit als mit den bisherigen Standards möglich, außerdem gänzlich neue Anwendungsmöglichkeiten. UMTS erfasst erweiterte, mulitmediale Dienste, sowie Satelliten und erdgestützte Sendeanlagen. Neben Audio- und Videotelefonie kann über UMTS beispielsweise auch ein Internetzugang über World Wide Web-Browsing angeboten werden.
URL
Abkürzung für „Uniform Resource Locator“. Die Adresszeile für jedes beliebige Dokument im Internet. Die Adresselemente werden durch Schrägstriche (Slashes) gegliedert. Zunächst wird die Datentransfermethode benannt wie „http:“ oder „ftp:“, Doppelslash, dann folgt die Server-Adresse wie zum Beispiel www.mainpost.de und eventuell eine Pfadangabe zu einem bestimmten Dokument der Web-Site. Achtung: Jede URL muss absolut richtig eingetippt werden, sonst wird die gesuchte Internet-Seite nicht angezeigt!
Verlag
Ein Verlag ist eine Firma, die Zeitungen (oder andere Drucksachen) verlegt. Der Verlag ist das Dach für alle Abteilungen wie Redaktion, Anzeigenabteilung, Technik, Vertrieb, Verwaltung.
Verleger
Der Verleger ist der Chef des Verlages. Viele Verleger legen die Aufgaben der Führung eines Verlages in die Hände von Geschäftsführern (siehe Impressum).
Vertrieb
Der Vertrieb vertreibt die Zeitungen im ganzen Land. Der Vertrieb ist die Abteilung in einem Verlag, die dafür zuständig ist, dass die Zeitung beim Leser ankommt. Und der Vertrieb sorgt mit Werbung dafür, dass auch neue Leser zur Zeitung greifen.
Web 2.0
„Web 2.0“ ist ein eher schwammiger Begriff und meint keine neue Software-Version, sondern vielmehr eine vermutete organisatorische und soziale Entwicklung im www. Er beschreibt das Phänomen, dass die Inhalte des Internets immer weniger durch die „vierte Gewalt“ Medien generiert werden, sondern zunehmend durch die User selbst, die sich untereinander vernetzen und eine Art „Community“ bilden. Beispiele dafür sind Blogs und Plattformen wie Facebook, Youtube, Wikipedia oder Ebay.
Webmail
Bei Webmail bieten verschiedene Webmail- Dienste wie zum Beispiel www.web.de dem User Speicherplatz auf ihren Rechnern an. Ohne ein zusätzliches Mail-Programm, nur mit einem einfachen Webbrowser, kann der Surfer seine Mail von jedem Rechner mit einem Internet-Anschluss auf der ganzen Welt lesen. Die elektronische Post bleibt dabei beim Dienstanbieter gespeichert.
Wiki
Von „wiki wiki“ (hawaiian. schnell). Ein Wiki ist ein Internetangebot, das der Nutzer nicht nur lesen, sondern auch mitgestalten kann. Er kann jederzeit Inhalte löschen, verändern und hinzufügen. Das bekannteste Wiki ist Wikipedia.
Wochenzeitung
Es gibt auch Zeitungen, die nicht täglich, sondern wöchentlich oder monatlich erscheinen, wie z.B. „Die Zeit“, die jeden Donnerstag erscheint.
World Wide Web
Das World Wide Web (www) ist der multimediale Teil des Internets. Hier können Text-, Ton- und Bilddateien, die durch Links miteinander verknüpft sind, abgerufen werden.
ZIP
ZIP ist ein Verfahren zum Komprimieren von Dateien und Programmen, vor allem, um sie per E-Mail zu verschicken, zum schnelleren Download oder auch zum Archivieren von Daten.

Dieses Glossar erhebt natürlich keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Es werden lediglich einige wichtige Begriffe vorgestellt. Durch die atemberaubende Rasanz in der Netz-Welt kommen täglich neue Fachausdrücke hinzu und andere wiederum veralten. Detaillierte Informationen bieten aktuelle Computer-Lexika.